10.000 Schritte am Tag: Die Fitness-Formel unter der Lupe

Bewegung an der frischen Luft tut gut. Spazierengehen, Walken und Joggen wirken sich positiv auf unseren Körper aus, stärken Herz-Kreislauf- und Immunsystem, senken gleichzeitig das Diabetesrisiko. Aber müssen es wirklich 10.000 Schritte am Tag sein, was je nach Schrittlänge circa sechs bis acht Kilometern entspricht?

Schrittzähler am Handgelenk einer Person zeigt bisher gelaufene Schritte an

10.000 Schritte sind das Optimum – es geht auch eine Nummer kleiner

Immer in Bewegung sind leider nur die wenigsten. Dazu ernähren wir uns häufig nicht ausgewogen und verbringen die meiste Zeit im Sitzen. Professor Peter Schwarz vom Dresdner Uniklinikum hat immer einen Schrittzähler dabei, gegenüber der Sächsischen Zeitung erklärt er: „Wer ab seinem 25. Lebensjahr täglich 10.000 Schritte läuft, verhindert damit nahezu jede chronische Krankheit.“ Damit meint der Mediziner Volkskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. 

Warum aber 10.000 Schritte? Jeder Schritt mehr und Bewegung allgemein machen uns gesünder. Und wer sich täglich ausgiebig bewegt, häufig schwimmen geht oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, verbraucht zudem extra Kalorien.

Die Vorgabe ist denn auch mehr Richtwert als Maßstab. Sie soll motivieren und muss nicht dogmatisch eingehalten werden. Durchschnittlich läuft jeder Deutsche mit Bürojob unter 5.000 Schritte am Tag. Wer sich auf 7.000 Schritte täglich steigert, macht schon sehr viel richtig. Tipp: Per Schrittzähler oder Fitness-Armband den Ist-Zustand ermitteln und das Pensum Stück für Stück steigern.