Müsli selber machen: So wird der Mix zum Frühstücks-Hit

Die Auswahl an Fertigmüslis ist riesig, wozu da ein Müsli selber machen? Ganz einfach: Wer sich gesund und ausgewogen ernähren möchte, sollte bestmöglich darüber Bescheid wissen, was jeden Morgen in der Frühstückschüssel landet. Den besten Überblick haben Sie, wenn Sie Ihr Müsli selbst zusammenstellen. Die Fertigmixe aus dem Cerealien-Regal sind häufig sehr zuckerhaltig und gar nicht so gesund, wie sie vorgeben. Erfahren Sie hier, wie Sie im Nu ein leckeres und gesundes Müsli zaubern.

Mit Beeren, Müsli und Joghurt befülltes Einweckglas

Müsli selber machen – aus diesen hochwertigen Zutaten

Ein Müsli soll eine vollwertige, sättigende Mahlzeit sein, Energie für den Tag liefern, den Organismus nicht zu sehr belasten – und natürlich gut schmecken. Wenn Sie Ihr Müsli selber machen, brauchen Sie dafür nur einige Grundzutaten und ein paar fruchtig-nussige Garnituren. 

Als Grundlage eignen sich einige Esslöffel Dinkel- oder Haferflocken. Sie machen das Müsli reich an hochwertigen ungesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Ergänzen können Sie Ihr Müsli mit einer Handvoll nährstoffreicher Chia-Samen, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen, Weizenkeimen, Hanf- oder Leinsamen, in denen Omega-3 Fette enthalten sind. Geben Sie noch einen Esslöffel gesundes Leinöl bei – fehlen nur noch Proteine und der fruchtige Pepp. 

Fügen Sie nach Belieben proteinreichen Quark, Joghurt oder Ehrmann Qjo hinzu. Vitaminspender für das Müsli sind frische Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren. Ebenso passend sind Banane, Apfel und Birne. Auch gut: getrocknete Früchte wie Cranberries, Pflaumen und Aprikosen. Sie sind allerdings sehr zuckerhaltig, also nur in Maßen verwenden – schließlich soll das Müsli ja gesund sein.

Jetzt fehlen nur noch Nüsse. Cashew, Hasel-, Walnüsse und Co runden das Müsli geschmacklich ab und sind bekannt für ihre gesunden Inhaltstoffe. 

Tipp: Der Körper kann Nüsse noch besser verdauen und ihre Inhaltsstoffe verwerten, wenn Sie über Nacht im lauwarmen Wasserbad „aktiviert“ (eingeweicht) werden. 

Das selbstgemachte Müsli: Gesund auch ohne Milch

Frische Vollmilch ist die klassische Beigabe zum Müsli. Wer Kalorien einsparen möchte, greift zur fettärmeren H-Milch. Es muss allerdings nicht zwangsläufig Milch sein. Mit Wasser, Haferdrink oder Buttermilch klappt’s auch. Einfach Joghurt, Quark oder Ehrmann Qjo dazu rühren, und es entsteht eine milchähnliche Konsistenz.

Tschüss, Zuckerstreuer: Das Müsli alternativ süßen

Haushaltszucker oder Rohrzucker aus 100 Prozent Saccharose zum Süßen verwenden? Vorschlag: Den Zucker mit seinen 400 Kalorien pro 100 Gramm und 0 Prozent Vitaminen sparen wir uns lieber, denn er versteckt sich schon in so gut wie allen industriell hergestellten Lebensmitteln. Trotzdem müssen Sie nicht unbedingt auf zusätzliche Süße verzichten, wenn Sie Ihr Müsli selber machen. Sollten Ihnen das frische Obst oder die getrockneten Beeren nicht ausreichen, greifen Sie zu Zuckeralternativen wie Agavendicksaft, Ahornsirup und Honig. Sie sind zwar nicht weniger kalorienreich als Zucker, haben dafür aber mehr wertvolle Inhaltsstoffe zu bieten.