FIBO 2017: Die heißesten Trends von der Fitness-Messe

Die FIBO in Köln ist die internationalen Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit – und für eingefleischte Fitness-Fans ein Highlight des Jahres. Mehr als 150.000 Sportbegeisterte besuchten Anfang April die FIBO 2017, über 1.000 Aussteller präsentierten dort ihre Neuheiten und animierten zum Mitmachen und Ausprobieren. EMS-Training, Aquasport, Functional Fitness: Die angesagtesten Fitnesstrends der FIBO-Messe finden Sie hier. 

Frauen in Sportbekleidung und einem Trampolin als Trainingsgerät bei Sportübung

Messetrend Aqua-Fitness

Wasser marsch: Die FIBO 2017 zeigte die ganze Bandbreite der Aqua-Sport-Möglichkeiten. Für die verschiedenen Work-outs im Wasser kommen spezielle Fitnessgeräte wie Fahrräder mit Schaufelrädern und Handpaddel zum Einsatz, die sich den natürlichen Wasserwiderstand zunutze machen. Geeignet ist Aqua-Fitness für alle Altersklassen, vor allem aber für Menschen mit Übergewicht. Im Wasser wiegt jeder nur ein Sechstel seines Körpergewichts. Das schont beim Sport die Gelenke – anstrengend und effektiv ist es trotzdem.

 

FIBO 2017 auf dem Sprung: Jumping Fitness

Ein weiterer Trend der FIBO 2017 ist Jumping Fitness: Es wird wieder ausgiebig auf dem Trampolin gehüpft! Das Sprunggerät war bereits in den 1980er-Jahren populär und erlebt nun sein Revival. Jumping Fitness zu rhythmischen Beats auf Trampolinen mit Handgriff verbrennt durch variierende Sprünge besonders viele Kalorien, kräftigt die Bein- und Rumpfmuskulatur – und macht mächtig Laune!

Digitale Fitnesstrends auf der FIBO 2017

Sport soll Spaß machen, Erfolge sollen möglichst schnell sichtbar sein. Das steigert die Motivation und fördert das Durchhaltevermögen. Effektivität und Fun-Faktor standen insbesondere bei den digitalen Fitness-Trends der FIBO-Messe im Vordergrund. Sportmuffel holt man nicht mit knallharten Work-outs aus ihrer Komfortzone, daher wurden neue Trainingskonzepte wie beispielsweise Prama entwickelt. Die digital unterstützten Übungen in einem interaktiven Trainingsraum basieren auf einer Kombination aus Bewegung, Musik und Lichteffekten.

Auf Fitnessstudios haben viele keine Lust – das weiß auch die Fitnessindustrie und stellte auf der FIBO-Messe zahlreiche neue Möglichkeiten für das Home-Work-out an. Ob Rennrad, Mountainbike oder Langlauf – für zahlreiche Sportarten gibt es Simulatoren, die den Sportler in virtuelle Welten eintauchen und dort trainieren lassen.

Fitness gepaart mit Fun bieten auch die sogenannten Exergames. Das sind Computerspiele, die mithilfe einer Kamera die Körperbewegungen des Spielers erkennen und ihn in das Spielgeschehen integrieren. Das schult die Koordination und verbessert Balancefähigkeit sowie Ausdauer. Vorteil: Diese Art von Training lässt schnell vergessen, dass eigentlich gerade Sport getrieben wird.

EMS-Training: Fit durch Stromstöße

Gleich eine komplette Halle der FIBO 2017 war dem Elektro-Myo-Stimulationstraining-Training (EMS) gewidmet. EMS ist ein zeitsparendes Ganzkörper-Training, das durch Stromimpulse intensiviert wird und als sehr effektiv gilt. Allerdings ist EMS mit Vorsicht zu genießen und sollte nur ergänzend absolviert werden. Nahezu alle Körperteile wie Arme, Brust, Bauch, Oberschenkel und Rücken sind bei EMS mit Elektroden versehen. Folge: Die Muskeln kontrahieren maximal. Die Teilnehmer tragen zudem verkabelte Spezialkleidung, die den Strom besser leitet, und führen unter Aufsicht eines geschulten Trainers funktionale Ganzkörperübungen wie Kniebeugen und Liegestütze durch. Mit nur einem 20 bis 30-minütigem EMS-Training pro Woche im lizensierten Studio sollen 500 Kilokalorien verbrannt und individuelle Fitnessziele erreicht werden – so das Versprechen der Anbieter.

FIBO 2017 goes Functional Fitness

Ganz ohne Technik und nur mit einfachem, aber effektivem Equipment wie Kettlebells, Bulgarian Bag oder TRX-Suspension-Trainer kommt Functional Fitness aus. Dabei handelt es sich ein Training mit komplexen Bewegungsabläufen sowie turnerischen und koordinativen Übungen, die das Gleichgewicht verbessern. Das eigene Körpergewicht und die Balance sind die wichtigsten Trainingsgeräte. Ergänzend kommt das genannte Equipment zu Einsatz, das gehoben, getragen und kontrolliert herumgewirbelt wird. Auf diese Weise soll vor allem die Tiefenmuskulatur gestärkt werden, die meist durch Bewegungsmangel im Alltag wenig entwickelt ist. Functional Fitness wirkt Alltagsbeschwerden wie Rückenschmerzen und Kniebeschwerden entgegen, verbessert die körperliche Gesundheit und steigert das Wohlbefinden.