Sport mit Musik als Motivationsspritze

Mit Musik geht alles besser – auch das mitunter als monoton empfundene Training. Wer sich beim Sport mit Musik motivieren möchte, legt seine Lieblingssongs auf, das Genre spielt da kaum eine Rolle. Ob Techno, Hardrock oder Salsa – Hauptsache, die Klänge aus dem Kopfhörer oder Lautsprecher versetzen uns in positive Stimmung. Denn diese ist maßgeblich für die Motivation zu körperlicher Aktivität.

Lächelnde Frau mit Kopfhörern lehnt an Pfosten und hört lächelnd Musik

Beim morgendlichen Sport ist Musik ein Muntermacher

Die Wirkung unserer Lieblingsmusik beim Sport ist so stark, dass wir das Workout als weniger anstrengend empfinden. Was viele nicht aus eigenem Antrieb schaffen, wird durch motivierende Musik möglich: ein Training, das an die Belastungsgrenze geht.

Mit unserer Lieblingsmusik können wir sogar die Müdigkeit am Morgen überwinden. Raus aus den Federn und ab in die Joggingschuhe – mit der richtigen Beschallung auf den Ohren klappt das viel besser, wie eine sportmedizinische Studie ergab: Probanden, die beim Aufwärmen vor dem Sport Musik hörten, waren morgens genauso fit wie im Zeitraum zwischen 16 und 19 Uhr, den Stunden, in denen der Körper für gewöhnlich am belastbarsten ist.

Wenn beim Sport die Musik das Tempo vorgibt

Dass es im Regelfall schnelle Rhythmen sind, die beim Training anspornen, hat einen einfachen Grund: Sie lösen Emotionen aus, die den Puls in die Höhe treiben. Steigt die Herzfrequenz, wächst auch der Drang sich zu bewegen. Idealerweise sind der Beat der Musik und der Bewegungsrhythmus aufeinander abgestimmt. Fürs Joggen mit mittlerer Geschwindigkeit sind rund 160 Beats per Minute optimal wie zum Beispiel in den Songs „Happy“ von Pharrell Williams und „Hey Ya!“ von Outkast. Der Takt gibt hier Orientierung, um ein gleichmäßiges Tempo durchzuhalten. 

Praktisch, wenn man zum Sport Musik hören möchte: Bei den großen Musikstreaming-Diensten lassen sich spezielle Playlists mit Trainingsmusik abrufen. Auch für Intervalltraining mit kurzen intensiven Belastungsphasen finden sich geeignete Tracks. Der Tempowechsel in der Musik signalisiert, dass eine neue Belastungsphase beginnt – das macht den Blick auf Stoppuhr oder Smartphone überflüssig.