Haferflocken rocken – darum ist Porridge so gesund!

Mal ehrlich, wie oft essen Sie Porridge? Eher selten bis gar nicht? Dabei ist Porridge, auch Haferbrei oder Oatmeal genannt, eine Bereicherung für den täglichen Speiseplan. Ob klassisch zum Frühstück oder als Snack zwischendurch, Porridge ist gesund, lässt sich variantenreich zubereiten und liefert geballte Nährstoffpower. Er ist somit ideal für eine bewusste und ausgewogene Ernährung – erfahren Sie hier mehr darüber! Ein leckeres Porridge-Rezept haben wir auch für Sie parat.

Schüssel mit Haferbrei, garniert mit frischen Beeren, daneben Haferähren

Superfood Porridge: Gesund – und süß wie herzhaft ein Leckerbissen

Porridge ist die englische Bezeichnung für Haferbrei. Der Brei aus Haferflocken ist Bestandteil des traditionellen britischen Frühstücks – die Briten mögen ihn süß wie auch herzhaft. 

Was Porridge so gesund macht? Haferflocken sind proteinreich, ihr Proteingehalt (über zehn Prozent) ist höher als ihr Fettgehalt (unter zehn Prozent). Außerdem versorgen die Flocken den Organismus mit Vitaminen, Calcium, Magnesium und Eisen. Sie sind darüber hinaus durch ihren hohen Ballaststoffanteil stark sättigend.

Im Nu erledigt: Porridge selber machen

Porridge selber zu machen, das geht ganz fix! Das Grundrezept für Porridge ist einfach, die Zubereitung dauert nur wenige Minuten: 

Einfach ganz nach Vorliebe zarte oder kernige Haferflocken in einen kleinen Topf geben, mit etwa der doppelten bis dreifachen Menge Milch auffüllen und aufkochen. Sie können wahlweise die Hälfte der Milch durch Wasser ersetzen, bei Unverträglichkeiten lassen sich statt der Kuhmilch pflanzliche Alternativen wie Soja-, Mandel- und Hafermilch verwenden.

Tuning für den Porridge: Gesund, gesünder, am gesündesten

Noch gesünder wird der Porridge, wenn Sie ein bis zwei Esslöffel Haferkleie dazugeben. Haferkleie wird aus Haferkernen hergestellt und enthält weniger Kohlenhydrate als Haferflocken, dafür aber mehr Vitamine und Ballaststoffe sowie etwa ein Drittel mehr Eiweiß

Süßen lässt sich Porridge mit Zucker, Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup. Zimt und Vanille bringen zusätzliche Aromen ins Spiel. 

Für ein Plus an Vitaminen sorgen frische Beeren und anderes Obst. Auch getrocknete Rosinen und Cranberries passen super zu Porridge, Trockenobst enthält aber mehr Fruchtzucker als Frischobst und sollte in Maßen verwendet werden. Wertvolle ungesättigte Fettsäuren liefern gepuffter Amaranth, Quinoa, geschälte Hanfsamen, Nüsse oder etwas Leinöl als Beigabe – so wird der Porridge super gesund!

Porridge lässt sich übrigens wunderbar für mehrere Tage vorkochen. Im Kühlschrank hält der Haferbrei luftdicht verschlossen drei bis vier Tage. Den vorgekochten Porridge können Sie kalt essen oder in Mikrowelle, Topf oder Ofen erwärmen. 

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Raffiniertes Porridge-Rezept: Haferbrei mit Apfel, Banane, Erdnussbutter und Zimt

Zutaten für eine Portion: 

1 Tasse feine Haferflocken

1 Tasse Wasser 

1 Tasse Milch

1 halber Apfel in Schreiben

1 halbe Banane in Scheiben

1 Esslöffel Erdnussbutter*

1 Prise Zimt

1 Esslöffel Ahornsirup oder Agavendicksaft

So geht’s: Die Haferflocken in einen kleinen Topf füllen und so viel Wasser dazugeben, dass die Flocken gerade bedeckt sind. Das Gemisch aufkochen und einige Minuten quellen lassen. Tipp: Schneller geht’s, wenn Sie das Wasser zuvor im Wasserkocher erhitzen – besonders am Morgen praktisch, wenn die Arbeit ruft. 

Nun die Milch hinzugeben und den Brei ein paar Minuten weiter erhitzen, aber nicht kochen. Den Topf vom Herd nehmen und den Brei in eine Schale füllen, Erdnussbutter hineinrühren, süßen und mit Apfel- und Bananenscheiben belegen. Zum Abschluss den Zimt darüber streuen. 

*Verwenden Sie ungezuckerte Erdnussbutter, die ausschließlich aus unbehandelten Erdnüssen besteht. Hochwertige Erdnussbutter enthält zur Hälfte gute Fette und zu etwa 25 bis 30 Prozent Proteine. Allerdings ist sie mit knapp 600 Kilokalorien pro 100 Gramm auch eine Kalorienbombe und sollte daher sparsam verwendet werden.