Quark und Joghurt: Die Unterschiede

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Quark und Joghurt? Die beiden Molkereiprodukte sind eiweißreich und gehören auf den abwechslungsreichen Speiseplan. Erfahren Sie hier, wie sich Quark und Joghurt unterscheiden, wie sie hergestellt werden und ob es gesunde Alternativen gibt.

Quark, Joghurt und Milch auf einem Tisch

Quark – die feste Eiweißbombe

Quark wird aus wärmebehandelter (pasteurisierter), entrahmter Magermilch, Bakterienkulturen und Lab hergestellt, welches die Milch gerinnen lässt. Je fetter die Milch, desto fettreicher der Quark. Die Molke wird während der Herstellung bei niedrigen Temperaturen unter 25 Grad Celsius entfernt (Dicklegung), weshalb das Endprodukt trocken und krümelig ist.

Magerquark ist eine gesunde Proteinquelle mit einem geringen Fettgehalt von unter einem Prozent. Vor allem Sportler schwören darauf – als Hilfe beim Muskelaufbau. Etwa 12 Gramm Proteine, darunter wertvolles Casein, das sehr sättigend wirkt, stecken in 100 Gramm Magerquark. Das Milchprodukt hat zwar unter 70 Kilokalorien pro 100 Gramm, aber der sehr intensiv-säuerliche und gewöhnungsbedürftige Eigengeschmack sowie die feste Konsistenz sind nicht jedermanns Sache – einer der Unterschiede zwischen Quark und Joghurt. 

Speisequark beinhaltet deutlich mehr Fett als Magerquark und schmeckt dadurch feiner. In 100 Gramm Speisequark mit 40 Prozent Fett in der Trockenmasse stecken etwa 10 Gramm Fett, 9 Gramm Eiweiß und etwa 140 Kilokalorien.

Joghurt – der flüssige Kalorien-Knauser

Joghurt entsteht aus pasteurisierter Milch, die mit Milchsäurebakterien (Joghurtkulturen) angereichert wird. Folge: Der Milchzucker (Laktose) wandelt sich in Milchsäure um. Bei etwa 40 Grad Celsius reift der Joghurt mehrere Stunden und wird dickflüssiger. Apropos: Stichfeste Joghurts reifen direkt im Becher und werden nicht mehr verrührt. Auf der festen Oberfläche bildet sich Molke – einfach mitessen, sie ist sehr gesund. 

Fettarmer Naturjoghurt ist wässriger als Quark, sättigt weniger, schmeckt milder und enthält weniger Proteine – das ist mit der größte Quark-Joghurt-Unterschied. 100 Gramm fettarmer Joghurt setzten sich aus 1,5 Gramm Fett, 5 Gramm Eiweiß und etwas mehr als 50 Kilokalorien zusammen. Joghurt mit 3,5 Prozent Fett enthält ein bisschen weniger Eiweiß und dafür rund 20 Kalorien mehr. 

Griechischer Sahnejoghurt mit bis zu 10 Prozent Fettgehalt ist gehaltvoller als fettarmer Joghurt. Traditionell wird für die Herstellung Schafs- oder Ziegenmilch verwendet, die einen höheren Fettgehalt als Kuhmilch aufweist, aber auch mehr Proteine enthält. 

Quark-Joghurt-Unterschied: Bei der Quark-Herstellung werden feste und flüssige Bestanteile getrennt. Bei der Joghurt-Herstellung wird die Milch mithilfe von Milchsäurebakterien verdickt.

Ehrmann Qjo: Perfekte Mischung aus Joghurt und Quark!

Ehrmann Qjo Natur liefert mit knapp 24 Gramm pro Becher nicht ganz so viel Eiweiß wie die vergleichbare Menge Magerquark, dafür schmeckt er besonders cremig und mild. Magerquark ist pur kaum genießbar, also müssen Sie ihn geschmacklich aufpeppen – Ehrmann Qjo nicht! Ehrmann Qjo  fällt aufgrund des speziellen Herstellungsverfahrens in die Kategorie Frischkäse. Bei der Herstellung wird zweimal mehr frische Milch verwendet als bei der Joghurt-Herstellung. Durch die schonende Filterung der Milch bleiben wertvollen Proteine und Mineralien erhalten. Wer nach einer fruchtigen Quark- oder Joghurt-Alternative sucht, greift zu Ehrmann Qjo Frucht. In einem 165-Gramm-Becher Ehrmann Qjo Erdbeere, Himbeere, Pfirsich-Maracuja oder Heidelbeere stecken über 10 Gramm Eiweiß.