So wichtig sind Ballaststoffe für den Körper

Pflanzliche Lebensmittel sind nicht nur reich an Vitaminen, sondern auch an Ballaststoffen. Wie wichtig diese für eine gesunde, ausgewogene Ernährung sind, wissen viele Menschen gar nicht. Dabei halten Ballaststoffe lange satt, haben kaum Kalorien, beeinflussen positiv den Kohlenhydratstoffwechsel und beugen Krankheiten vor. 

Diverse Linsen und Bohnen in Holzgefäßen und Holzschaufeln auf hölzernem Untergrund

Ballaststoffe: Kohlenhydrate mit wenig Energie

Was sind Ballaststoffe eigentlich genau? Es handelt sich um Pflanzenfasern, die der Mensch gar nicht oder kaum verdauen kann. Ballaststoffe gehören zu den Kohlenhydraten. Sie liefern so gut wie keine Energie und unterstützen trotzdem wichtige Körperfunktionen.

Ballaststoffe haben die Eigenschaft, im Darm aufzugehen und halten so Stoffwechsel und Verdauung auf Trab. Um seinem Darm außerdem etwas Gutes zu tun, gehören auch regelmäßig Milchprodukte wie Quark und Joghurt auf den Speiseplan – sie sorgen für eine gesunde Darmflora. 

Ballaststoffreiche Nahrung hält lange satt

Wer abnehmen will oder sein Gewicht halten möchte, sollte häufig ballaststoffreiche Nahrung zu sich nehmen, die einen langanhaltenden Sättigungseffekt mit sich bringt. Bei der Verstoffwechselung werden sogar noch Kalorien verbrannt. Viele Ballaststoffe sind in Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide enthalten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen und Jugendlichen eine tägliche Zufuhr von etwa 30 Gramm

Ballaststoffe beugen sogar Erkrankungen vor. Sie helfen nachweislich bei Verstopfung, regulieren die Cholesterin-Konzentration im Blut und wirken sich günstig auf die Blutzuckerwerte aus. Ballaststoffe senken so das Risiko für Diabetes-Typ 2, Bluthochdruck sowie der koronaren Herzkrankheit.