Power für den ganzen Tag? So wichtig ist das Frühstück wirklich!

Das Frühstück gilt als wichtigste Mahlzeit des Tages. Doch manche Menschen verspüren kurz nach dem Aufstehen einfach keinen Appetit. Haben Frühstücksmuffel einen schlechteren Start in den Tag als Liebhaber von morgendlichem Müsli, Croissant und Rührei? Wir verraten, wie wichtig das Frühstück wirklich ist. 

Frisch gepresster Orangensaft in Einweckglas auf Holzkiste

Wieso das Frühstück so wichtig sein kann

Geht es nach den Frühstücksverfechtern, sollten wir es uns morgens richtig gut gehen lassen: Auf den Tisch gehört demnach eine ausgewogene Mahlzeit mit Kohlenhydraten, Proteinen, Vitaminen und gesunden Fetten. Am restlichen Tag können die Speisen dann getrost mit weniger Eifer und mehr kulinarischer Kreativität zelebriert werden. 

Warum das Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages gilt? Weil es die Energiespeicher wieder auffüllt, die über Nacht geleert wurden. Weil es den Stoffwechsel ankurbelt und die nötige Energie für die anstehenden Aufgaben bereitstellt. Weil es außerdem die Blutzuckerwerte stabilisieren und somit Heißhungerattacken und Diabetes vorbeugen kann. Und weil das Frühstück wichtig zum Gewichthalten und Abnehmen sein soll.

Das Frühstück, die wichtigste Mahlzeit? Das war einmal!

Ganz so dogmatisch muss man das Frühstück aber nicht sehen, wie Ernährungswissenschaftler mittlerweile bestätigen. Die erste Mahlzeit am Tag ist vielmehr eine reine Typ-Sache: Die einen sehnen sich kurz nach dem Klingeln des Weckers nach etwas Süßem oder Herzhaften, die anderen verlassen jeden Tag das Haus, ohne auch nur einen Bissen zu sich genommen zu haben. Letztere sind nicht automatisch ungesünder, dicker oder weniger leistungsfähig. Sie bekommen einfach nur später Hunger, zum Beispiel weil sie am Abend zuvor erst spät gegessen haben.

Beim Frühstück wichtig: Ausgewogenheit

Zudem ist Frühstück nicht gleich Frühstück: Ein Toast mit Butter und Nuss-Nugat-Creme oder ein Schokocroissant vom Bäcker steht in keinem Verhältnis zu einem gesunden Frühstücksmüsli aus Vollkorngetreide, Obst und Joghurt oder Ehrmann Qjo. Ein Frühstück sollte immer vollwertig und ballaststoffreich sein, allerdings sollte auf ein ausgiebiges Frühstück nicht auch noch ein großzügiges Mittagessen und Abendessen folgen. Andersherum fallen bei den Frühstücksverweigerern Mittag- und Abendessen tendenziell großzügiger aus als bei den Frühstücksfans.

Manchmal kann es sogar sinnvoll sein, das Frühstück auszulassen oder nur eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen. Etwa, wenn ein Tag voller Meetings im Büro bevorsteht. Der Körper verspürt nach einem reichhaltigen Frühstück den Drang, sich zu bewegen – unmöglich, wenn man nur in Konferenzen sitzt. Ist jedoch anstrengende, körperliche Arbeit gefragt, zahlt sich ein gesundes Frühstück aus.