Weg mit dem Speck: Gezielt abnehmen am Bauch, geht das?

Abnehmen am Bauch, die Bauchmuskeln schimmern sehen – für viele eine Idealvorstellung. In der Körpermitte sammeln sich leider häufig überschüssige Pfunde und verdecken die antrainierte Muskelpracht. Wie wird man den Speck wieder los? Und kann man überhaupt an einzelnen Körperstellen wie dem Bauch, an den Armen oder am Gesäß gezielt abnehmen? Hier die Auflösung.

Blaues Handtuch liegt zusammengefaltet auf dem Fußboden, darauf eine Joghurt-Becher und zwei kleine, violettfarbene Hanteln.

Gezielt abnehmen durch negative Kalorienbilanz

Theoretisch ist Abnehmen einfach: Man muss nur weniger essen als man verbraucht oder gleich viel essen und den Energieverbrauch erhöhen. Praktisch allerdings, das zeigt die Erfahrung, ist der Gewichtsverlust gar nicht so leicht!

Damit der Körper überschüssiges Fett verbrennen kann, muss die Kalorienbilanz negativ sein. Bedeutet: Über die Nahrung muss weniger Energie zugeführt werden als durch den Grundumsatz, Bewegung und Sport verbraucht wird.

Tipp: Lebensmittel mit hohem Proteingehalt wie Quark und Joghurt sättigen lange, unterstützen so das Abnehmen und helfen beim Muskelaufbau.


Nur abnehmen am Bauch? Das geht leider nicht!

Nur am Bauch abnehmen und Problemzonen gezielt wegtrainiert? Das klappt in der Regel nicht. Wer also plant, ausschließlich mit Sit-ups das Bauchfett zu schmelzen, fällt auf einen verbreiteten Fitness-Mythos herein. Der ist wahrscheinlich dadurch entstanden, dass man den Fettverlust am Bauch und an der Hüfte schneller feststellt als beispielsweise an den Beinen oder Armen.

Wo der Körper Fett für „schlechte Zeiten“ einlagert, kann man nicht beeinflussen. Genauso wenig, wo er Fett als Energieträger wieder abschöpft. Es hilft nur eins: Gesund ernähren und Sport treiben!

Tipp: Energieverbrauch erhöhen, das klappt am besten mit Sport und Bewegung. Wie Sie zudem die Fettverbrennung ankurbeln können, verraten wir hier – dann wird’s auch was mit der Strand-Figur.