Welches ist das beste Sportlergetränk?

Etwa anderthalb bis zwei Liter Wasser sollte man täglich trinken, um die Vitalfunktionen wie Hirnaktivität und Atmung aufrecht zu halten – körperliche Bewegung nicht eingerechnet. Wer beim Sport schwitzt und so Flüssigkeit verliert, muss seine Depots dringend wieder auffüllen. Aber womit? Erfahren Sie hier, welche Sportlergetränke ideal sind, um den Durst gesund und effektiv zu löschen.

Junge Frau mit Fitness-Kleidung lächelt und hält sich eine Trinkflasche vor das Gesicht.

Mineralwasser als Sportlergetränk: Die inneren Werte zählen

Durch die Transpiration verliert der menschliche Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Mineralstoffe wie Natrium. Diese lassen sich mit Mineralwasser als Sportlergetränk decken. Beim Blick auf den Nährstoffgehalt der Flaschen fällt auf: Wasser ist nicht gleich Wasser. 

Natriumarmes Mineralwasser eignet sich eher für ältere Menschen und die Zubereitung von Säuglingsnahrung. Sportler greifen besser zu mineralstoff- und natriumreichem Wasser mit keinem oder wenig Sprudel, um ihren Flüssigkeitsverlust auszugleichen – die Natriumkonzentration im Wasser beschleunigt die Wasseraufnahme. Neben Natrium sollte das Mineralwasser noch ausreichend Kalzium und Magnesium enthalten. Der Kalzium-Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt etwa 800 Milligramm, vom Mineralstoff Magnesium benötigen wir rund die Hälfte. 

Der Vorteil von Mineralwasser als Sportlergetränk: Es enthält keinen Zucker und somit auch keine Kalorien. Zudem verändern der jeweilige Mineralstoff- und Kohlensäuregehalt den Geschmack – einige Wasser schmecken zum Beispiel süßlich, andere sauer oder metallisch. 

Tipp: Der Körper nimmt Wasser mit Zimmertemperatur besser auf als eiskaltes. Pro Stunde kann der Organismus nur etwa 500 bis 800 Milliliter Flüssigkeit aufnehmen, der Rest wird ausgeschieden. Darum lieber regelmäßig trinken, als zweimal am Tag einen Liter.

Getränk für Sportler: Fruchtsaftschorlen

Für mehr Abwechslung im Sportlergetränk eignen sich auch Fruchtsaftschorlen mit einem Mischungsverhältnis von eins zu drei – drei Teile Mineralwasser und ein Teil Fruchtsaft. Der enthaltene Fruchtzucker ist mit Vorsicht zu genießen. Zwar liefert er schnell verwertbare Energie, ein Glas Saft hat aber etwa so vielen Kalorien wie ein Glas Cola – zuckerhaltige Limonaden und Eistee sowie kohlensäurehaltige Energydrinks sind ohnehin ungeeignet für Sportler, da sie zu viel Zucker enthalten.

Isotonische Getränke für Leistungssportler

Isotonische Sportlergetränke, sogenannte Iso-Drinks, werden aufgrund des gelösten Nährstoff-Verhältnisses in der Flüssigkeit schnell vom Darm aufgenommen, denn ihr osmotischer Wert gleicht dem des Blutes. Iso-Drinks liefern Energie in Form von Zucker und enthalten für den Organismus wichtige Elektrolyte wie Natrium, Kalzium und Magnesium. Hobbysportler können auf den Konsum verzichten, da Iso-Drinks mehr auf leistungsorientierte Ausdauersportler ausgerichtet sind und viel Zucker enthalten – eine Apfelsaftschorle ist bereits vollkommen ausreichend.

Alkoholfreies Bier als Sportlergetränk

Seit einigen Jahren hat sich das alkoholfreie (Weizen- oder Weiß-)Bier als isotonisches Sportlergetränk etabliert. Nach der Anstrengung liefert es reichlich Vitamine und Nährstoffe, erfrischt kalorienarm und füllt den geleerten Glykogenspeicher für die Energiebereitstellung der Muskeln in den Zellen und Organen wieder auf.