Zucker zu Fett: Warum zu viel Süßes dickt macht

Fett und Zucker schmecken lecker, sind aber eine ungesunde Konstellation. Übermäßig konsumiert, verursachen sie überschüssige Pfunde. Isst man häufig zu viel Fett, nimmt man zu. Isst man regelmäßig zu viel Zucker, wird man auch dicker. Das liegt daran, dass der Körper nicht benötigten Zucker zu Fett umwandelt.

Sportliche Frau im Laufdress joggt dynamisch auf einem Feldweg.

Gutes Fett ist lebenswichtig

Um gesund zu bleiben, müssen wir uns ausgewogen ernähren. Hochwertige Fette gehören zu den Bausteinen einer gesunden Ernährung. Fett als Energieträger gänzlich zu streichen, wenn man abnehmen möchte, ist aber nicht nur ungesund – sondern bringt auch nicht viel: Abnehmen klappt über eine negative Kalorienbilanz, nicht mit purem Fettverzicht!

Während der Verdauung wird Zucker zu Fett umgewandelt

Fluch und Segen: Der Körper und sein Stoffwechsel verschwenden keine Energie. Führen wir mehr Zucker (Kohlenhydrate) über die Nahrung zu als wir verbrauchen, speichern die Körperzellen diese überschüssige Energie für „Notzeiten“ ab. Sie nehmen Zucker zunächst mithilfe von Insulin auf, der Blutzuckerspiegel steigt an. Wenn alle Zuckerspeicher (Glykogenspeicher) in Leber und Muskeln gefüllt sind, werden die überschüssigen Süßmacher nicht einfach ausgeschieden. Stattdessen wird Zucker zu Fett umgewandelt – die typischen Lagerstätten, auch Problemzonen genannt, sollten bekannt sein …

Zucker bietet keinen Nährwert

Zucker enthält keine Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente, dafür leere Kalorien, die nicht sättigen. Neben Traubenzucker (Glucose) gibt es viele weitere Formen von Zucker. Während maßvoll konsumierter Fruchtzucker (Fructose) aus frischem Obst den Körper sinnvoll mit Energie versorgt, bietet Haushaltszucker (Saccharose) nur einen kurzen Energieschub. Der Blutzuckerspiegel bleibt nicht stabil, fällt schnell wieder ab – wir bekommen Heißhunger. Das erschwert das Abnehmen, darüber hinaus wird der überschüssige Zucker als Fett-Energiereserve eingelagert.

Ein gesunder Körper benötigt keinen zusätzlich zugeführten Zucker, Kohlenhydrate stecken bereits in vielen Lebensmitteln wie Getreide und Gemüse. Wer sich ausgewogen ernährt, liefert dem Körper ausreichend Kohlenhydrate zur Energiegewinnung. Aber: Selbst gute Kohlenhydrate sollten weniger als 50 Prozent der Ernährung ausmachen, wenn man abnehmen möchte. Greifen Sie lieber zu Lebensmitteln, die viele hochwertige Proteinen mit essenziellen Aminosäuren sowie ungesättigte Fettsäuren enthalten.

So klappt es mit dem Abnehmen

Wer täglich nascht und zu Softdrinks greift, führt seinem Organismus regelmäßig mehr Energie zu, als er durch den sogenannten Grundumsatz des Körpers sowie Bewegung und Sport verbraucht. Die Folge: Man nimmt Stück für Stück zu. Wer gezielt abnehmen möchte, sollte weitestgehend auf kohlenhydratreiche Lebensmittel ohne hohen Nährwert verzichten. Einfach morgens die Weißmehlschrippe mit Schokocreme gegen eine vollwertige Mahlzeit tauschen – mit einem selbstgemachtem Porridge oder einem Fitness-Müsli starten sie energiegeladen in den Tag und sind lange satt. Wenn Sie dann noch das Mittagessen gesund gestalten und sich ausreichend bewegen, klappt es mit der Wunschfigur!

Freeletics vs. Crossfit: die Unterschiede

Der grundsätzliche Unterschied zwischen CrossFit und Freeletics liegt darin, dass beim CrossFit so gut wie immer Stangen, Ketten, Seile, Scheiben, Kettlebells oder andere Fitness-Gerätschaften zum Einsatz kommen, beim Freeletics eben nicht. Daher ist es gut für Anfänger geeignet und klappt zu Hause im Wohnzimmer. Für Crossfit sind in der Regel spezielle Sportstätten nötig. Im Idealfall korrigieren und motivieren geschulte Trainer. Das hat seinen Preis. Fitness-Trainer fehlen beim Freeletics. Viele Selbstdisziplin ist also gefragt! Ein Workout dauert häufig nicht länger als 30 Minuten. Nach einer halben Stunde ist man dagegen beim CrossFit erst mit dem Warm-up fertig.